Nachdem Tom früh morgens schon und Björn dann gegen Mittag weggefahren sind, weil sie auf Hochzeit eingeladen waren, hieß es für mich, dass ich für den restlichen Samstag und auch den Sonntag alleine war. Da aber das Wetter wieder gut war, habe ich mir nachmittags meine neue Kamera geschnappt und mich auf's Fahrrad geschwungen! Dieses Mal habe ich wieder eine ausgiebige Tour quer über den Campus gemacht, sogar bis runter zum See, und habe viele viele Fotos geschossen. Am See habe ich einen älteren Mann namens John getroffen, der es sich auf einer Decke gemütlich gemacht hat und eine ganze Packung Brot an die kanadischen Gänse zu verfüttern. Er hat einfach die Stille und die Natur genossen, weil er sonst jeden Tag im Büro arbeiten muss.. Wir haben uns sehr nett unterhalten! Danach bin ich mit dem Rad weiter zum Football-Stadion, wo ich laut John wohl grad ein Spiel der Princeton Tigers verpasst habe..
Dann hab ich mich so langsam auf den Heimweg gemacht, weil ich bereits Schwielen an den Händen bekam. Nur Gott alleine weiß, wieviel Kilometer ich an dem Tag gefahren bin. Aber es waren sicher nicht wenig!
Wieder daheim angekommen hab ich mich so langsam ans Abendessen gemacht. Die Frage war: Was koche ich? Die Antwort lag nahe: Hey, ich bin in Amerika, also gibt es für mich das typisch amerikanische Essen: Einen nahrhaften Burger, dazu ein eiskaltes Bud, und als Nachtisch nen Donut :-))
Anmerkung zu den Bildern:
Diese Aufnahmen sind nicht gestellt und entstanden absolut spontan ;-)
Lecker?
Lecker!
Abends dann bin ich (gestärkt vom Ami-Futter) zu Fuß bis zum Palmer Square gelaufen, um mich nach einer guten Bar umzuschauen.. In der ersten, in der ich war (Winberies, direkt am Palmer Square) war leider überhaupt kein Platz mehr frei, sodass ich wieder raus bin und in die nächste. Dort habe ich mir dann ein Bier getrunken, und bin auch dort wieder raus, weil ich unbedingt noch in die Studentenbar gehen wollte: Das Ivy Inn.
Nach einer Ausweiskontrolle bin ich wie gesagt rein in Princeton's (einzige?) Studentenkneipe.. Einfach nur laut, etwas schmuddelig und viele viele Leute. Nach einer Weile bin ich dann mit zwei Jungs ins Gespräch gekommen: Don und Phillip. Phillip ist in Belgien geboren und die ersten zehn Jahre dort aufgewachsen, bevor er herkam. Er ist ebenfalls DJ, und wir haben guten Gesprächsstoff gehabt :)
Man hat mir bereits kurz nach meiner Ankunft hier erzählt, dass in Philadelphia alle (ja, alle!) Kneipen und Diskotheken um Punkt zwei Uhr nachts dicht machen, und alle gehen heim. Als ich das gehört habe, dachte ich, man wolle mich auf den Arm nehmen: Sowas ist doch undenkbar in einer Großstadt, oder? Okay, in Princeton bin ich dann leider auf die gleiche (Un-)Sitte gestoßen: Das Yvy Inn macht ernsthaft um zwei Uhr dicht! Auf wiedersehen, ausgiebiger Samstag Abend ;)
(Die soll bitte jeder nutzen!)
Shoutbox wegen Spam temporär deaktiviert.

Tach Christian, coole Homepage hast ja ne ganze menge Erlebt. Halt die Ohren Steif! Bis die Tage!