In einem fremden Land um kurz nach Neun von einem lauten Kopfen, begleitet mit "Helllloooooo, anybody there!?" geweckt zu werden, ist nicht unbedingt das, was man sich hier wünscht - aber genauso ging es heute morgen bei mir los. Völlig überrumpelt und noch total benommen vom zuckersüßen Schlaf, der dem folgenden voranging, watschelte ich zur Tür und fragte "Who's there?" - "My name is Tom and I am here to..." den Rest hab ich kaum verstanden, weil der gute Mensch, wie ich nach dem Öffnen der Tür feststellen durfte, dank seiner vorstehenden Zähne ein ziemlich undeutliches Englisch draufhatte. Da stand ich in meinem Schlafanzug, und er brabbelte was von "check the plugs". Tom ging direkt in die Küche, um sich dort auf die Suche nach sämtlichen Steckdosen zu machen. Ich kann mich dunkel erinnern, im Halbschlaf etwas wie "just got up, so.." gesagt zu haben, worauf er meinte "Oh really? I didn't wanna wake up anybody." Ich meinte "It's okay, I just wanted to get up either.", und Tom setzte seine Suche im Bad fort: "...any plugs hidden behind these towels..?" - ein uriger Typ. Als er dann seine Suche (wonach auch immer - vielleicht eine defekte Steckdose?) aufgab, ging er wieder.
Wie sich dann nach einer Email an Thomas herausstellte, war der gute Tom der Hauselektriker und -mechaniker. Warum er da war, darauf wussten weder Thomas noch Björn eine Antwort. Vielleicht war in der Wohnung unter uns was kaputt? Nobody knows..
Für den heutigen Tag haben Markus und ich wieder ein Meeting um 11am anberaumt, dieses Mal aber nicht im Paneras, sondern im Wild Oats, ein alternativer kleiner Supermarkt für Bioprodukte und gleichzeitig Mini-Restaurant. Sehr urig, ich mache noch Bilder davon.
Wer kennt sie eigentlich nicht, die Japaner oder Chinesen, die, wenn man sie etwas fragt, das sie nicht verstehen, einfach nur freundlich lächeln und nicken, ohne zu antworten? Ich gebe zu, ich habe mich gerne über solche Leute in solchen Situationen amüsiert. Bis heute. Denn nach dem bezahlen ist mir aufgefallen, dass ich mal einer dieser Leute war, der der Kassiererin freundlich lächelnd gegenüberstand und nichts sagte - obwohl sie mich (wie ich später erst realisierte) gefragt hatte, ob es kein Versehen war, dass ich ihr eine $100-Note gegeben habe. Nunja, und da stand ich halt, lächelnd, und nichts ahnend, wie blöd ich mir gleich vorkommen würde, wenn ich draußen erst realisieren würde, dass sie mich eigentlich etwas gefragt hatte, und ich nur dastand und lächelte :)
Nachmittags kam Björn mal wieder mit einem Leihwagen nach hause, weil seiner (mal wieder) in der Werkstatt war. Dieses Mal hat er jedoch nicht so einen Spritfresser wie den Mustang bekommen, und gleich dazu war dieser noch eine Nummer edler - ich wollte am liebsten direkt einziehen ;) siehe Fotos!
Ein Kia Amanti, sieht aber eher nach Mercedes aus.. Im Hintergrund übrigens die Front eines der Shopping Centers
Von innen purer Luxus: Sitzheizung, Infinity Soundsystem, Klimatronic für Fahrer/Beifahrer getrennt, komplett elektronische Sitzverstellung uvm.
Und mit genau diesem Luxusmobil sind wir dann abends ins Cineplex gefahren, um uns den neuen Wallace and Gromit anzusehen: Wallace & Gromit: The Curse of the Were-Rabbit (auf Deutsch: Wallace & Gromit und das Geheimnis des Wer-Karnickels, Wer im Sinne von Werwolf). Im Gegensatz zu Oliver Twist habe ich in diesem Film 97% des Gesprochenen verstanden. Und der Film war ohne Frage absolut lustig! Wir haben gut gelacht :-D
Interessant fand ich, dass man bei den Nahaufnahmen von glatten Oberflächen wie z.B. Gesichtern noch die Fingerabdrücke in der Knetmasse sehen konnte: Authentischer geht es nimmer oder?
(Die soll bitte jeder nutzen!)
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Tach Christian, coole Homepage hast ja ne ganze menge Erlebt. Halt die Ohren Steif! Bis die Tage!